Heuschnupfen durch Pollenflug natürlich behandeln

Pollen - Foto: Dartmouth Electron Microscope Facility

Die pollenbedingte allergische Rhinitis (Heuschnupfen oder Pollinose) geht mit Niesen, Juckreiz, fließender (auch mit verstopfter) Nase und einer Bindehautentzündung einher. Jeder Betroffene kann hier ein Lied davon singen.

Auslöser sind Pollen. Der Pollen- oder Blütenstaub ist die meist mehlartige Masse, die in den Staubblättern, Staubgefäßen oder Stamina der Samenpflanzen gebildet wird.

Ursache für den Heuschnupfen ist die allergische Bereitschaft des betroffenen Menschen. Das Immunsystem reagiert auf diesen harmlosen Stoff mit einer entzündlichen Abwehrreaktion: Niesen, Schnupfen und eine gerötete Bindehaut mit Tränenfluss.

Konsequenterweise ist die schulmedizinische Behandlung auf das Unterdrücken der Symptome ausgerichtet: Antihistaminika, Cromoglicinsäure, Kortisone und Symphatikomimetika (Medikamente zum Abschwellen der Nasenschleimhaut). Diese Medikamente sind segensreich und bringen dem/der Betroffenen Erleichterung, gehen aber an der Ursache vorbei.

Der naturheilkundliche Ansatz der Therapie der Pollinose geht darüber hinaus. Der Pollenflug kann natürlich nicht verhindert werden, aber man kann versuchen, die allergische Diathese, zu beeinflussen. Es geht um die Umstimmung des Immunsystems, so dass es wieder adäquat reagiert.

Hierbei kann man mehrere Möglichkeiten in Betracht ziehen.

Zum einen gibt es Pflanzen, die, homöopathisch aufbereitet, direkt in das allergische Geschehen eingreifen:

Luffa operculata (Schwammgurke) gegen akuten, chronischen und allergischen Schnupfen, verstopfte Nase, Borkenbildung sowie Trockenheit von Hals, Rachen und Zunge.

Galphimia glauca gegen allergische Schleimhauterkrankungen und ganzjährigen allergischen Schnupfen mit Niesanfällen, Juckreiz, Kribbeln und Brennen der Nasenschleimhaut.

Cardiospermum  alicacabum (Herzsamen) gegen entzündlich-allergische Erkrankungen der Atemwege, allergischen Heuschnupfen und starken Juckreiz.

Des weiteren kann man versuchen, die Umstimmung per Eigenbluttherapie einzuleiten. Hierbei werden wenige Milliliter Blut mit einem homöopathischen Arzneimittel gemischt und wieder zurück injiziert. Diese Methode sollte zu Beginn der Heuschnupfenbehandlung in kürzeren Abständen erfolgen.

Eine Umstellung der Ernährung kann bei der Behandlung der Pollinose Großes bewirken. Es gibt hier selbstverständlich keine Patentrezepte, sondern die Ernährungsberatung muss individuell abgestimmt werden. Besonderes Augenmerk sollte hier auf Zucker und Milch gelegt werden.

Nicht zuletzt gilt es auch, eine Darmsymbioselenkung einzuleiten. Da über 80% des Immunsystems auf der Darmschleimhaut ausdifferenziert werden, ist das Ziel der Symbioselenkung das Gleichgewicht zwischen den Mikroorganismen wieder herzustellen und somit das Immunsystem wieder zu stärken.

Hier finden Sie eine Übersicht über den aktuellen Pollenflug:

Heuschnupfen, Pollinose, Pollenflug
Bild: Wikipedia