Einsatz eines Glyphosat-Produkts als Alternative zur Mahd in einer Apfelplantage in Südtirol
Foto: Mnolf

Warum Bio einfach besser ist

Einsatz eines Glyphosat-Produkts als Alternative zur Mahd in einer Apfelplantage in Südtirol
Foto: Mnolf

In der aktuellen Ausgabe berichtet die Zeitschrift ÖKO-TEST über Herbizidrückstände in Getreideprodukten, namentlich Glyphosat. Glyphosat ist ein Unkrautvernichtungsmittel und weltweit das meist verkaufte. Das bekannteste ist Roundup und wird von Monsanto hergestellt.

ÖKO-Test testete 20 Produkte, darunter Brötchen, Haferflocken und Weizenmehl und fand Rückstände in 14 von den 20 Proben. Glyphosat galt lange als unbedenklich. Nun fanden Forscher heraus, dass dieses Herbizid menschliche Zellkulturen schädigt und zu Missbildungen bei Tierembryonen führt.

Im praktischen Einsatz wird Glyphosat kurz vor der Ernte eingesetzt, weil das Getreide dann abstirbt und trocknet. Kartoffeln, Ölsaaten und Hülsenfrüchte dürfen ebenso  behandelt werden.

Da das Herbizid auch in Brötchen nachgewiesen werden konnte, kann man davon ausgehen, dass es durch Backtemperaturen nicht unschädlich gemacht wird. Getreide, Brot und Brötchen gehören zu den Grundnahrungsmitteln in Deutschland und so bekommt jeder seine tägliche Portion Glyphosat. Was übrigens im menschlichen Urin nachgewiesen werden kann.

Was tun? Pflanzliche Lebensmittel aus kontrolliert biologischen Anbau werden ohne chemisch-synthetisch Spritzmittel produziert und somit auch ohne Glyphosate.

Ein weiterer Grund für die Entscheidung pro Bio.

Übrigens: „Die kolumbianische Polizei verwendet im Rahmen der nationalen Drogenbekämpfung (Plan Colombia) Glyphosat in Kombination mit dem Netzmittel Cosmo-Flux zur Zerstörung von Cocastrauch- und Schlafmohnplantagen mit Sprühflugzeugen. Berichten zu Folge soll es bei der im Sprühgebiet lebenden Bevölkerung zu verschiedenen Krankheitssymptomen gekommen sein, z.B. zu Haut- und Augenproblemen.“
Zitat: Wikipedia

 

 

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